Onboarding in Zeiten von Home Office

Juni 9, 2020

Die Facetten von Onboarding („an Bord nehmen“) sind so vielfältig wie die Unternehmen selbst. Zumeist ist es eine systematische Integration neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Unternehmen. Mit der fachlichen Einarbeitung in die Tätigkeiten des neuen Jobs ist es aber nicht getan. Vielmehr umfasst ein gutes Onboarding die vollständige Eingliederung der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters auf allen Ebenen: Aufgaben werden genau festgelegt, die Unternehmensziele und -philosophie erklärt und soziale Kontakte mit den Kolleg*innen aufgebaut. Der gesamte Prozess beginnt mit der Vertragsunterzeichnung und ist frühestens am Ende der Probezeit, spätestens aber nach einem Jahr abgeschlossen.

Onboarding ist in den meisten Firmen auf Face-to-Face Interaktionen ausgelegt. Was aber, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Home Office sitzen und selbst die neue Teamleitung von Zuhause arbeiten muss?

Vor allem für den Aufbau einer funktionierenden Führungsbeziehung sind solche Situationen herausfordernd. Wie remote Onboarding funktionieren kann und warum vor allem die eigene Positionierung wichtig ist, hat mir im Interview Mareike Mende-Ratnam erzählt. Sie ist Coach für individuelles Onboarding und Transformation.