Führen in unsicheren Zeiten

Mai 15, 2020

Eine der größten Management-Mythen ist, dass im Unternehmen Planungssicherheit herrscht. Spätestens seit Covid-19 ist klar: Was innerhalb einer Organisation Sinn vermittelt hat, kann buchstäblich über Nacht durch Unvorhergesehenes verschwinden. Zeitweise Orientierungslosigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern füllt dieses Vakuum. Führungskräfte wiederum haben gleichzeitig nur eine eingeschränkte Sicht, was die Zukunft bringen wird. 

Falsch behandelte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter straucheln – und mit ihnen die Organisationen. Bewährte Managementstrategien helfen in solchen Situationen nicht weiter, denn Uncertainty lässt sich allein schon ihrer Wesensart nach nicht in KPIs erfassen und schon gar nicht managen. In diesen Momenten wird der Sinn von Führung glasklar: nämlich einen Weg aufzeigen. Denn: „Durch dunklen Wald wird man geführt und nicht gemanagt“ (Zitat, unbekannt).

Im Gespräch mit Gabriele Leppelmann, Coach und Beraterin für Führung und Veränderung vertiefe ich, wie Führen in unsicheren Zeiten gehen kann und was dabei hilfreich ist.